Egal, wie alt oder jung man ist... Ein Adventskalender, noch dazu selbst gebastelt, kommt immer gut an. Und so haben sich auch meine Eltern am 1. Advent über eine liebevoll zusammengestellte Kiste gefreut.
Auf die Geste kommt es an -gerade jetzt in der Pandemiezeit wertvoller den je- und daher ist es auch nicht der typische Kalender mit 24 Türchen, sondern je einem Päckchen für die Adventssonntage und zusätzlich je einem Päckchen für den 1. und 24. Dezember, Anfang und Ende sozusagen.
Die Kiste habe ich mit Lärchenzweigen, einer Lichterkette mit kleinen Sternen und ein paar Engeln aufgehübscht und die Geschenke sind mit Labels, Paketkordel und teilweise Zapfen verziert.
Mit meinen Adventsvorbereitungen hinke ich etwas hinterher. So auch mit dem Rückblick auf den Monat November.
Der November hat mich mit seinem sonnigen und oft noch milden Tagen sehr überrascht und positiv gestimmt. Für mich war es ein schöner und kreativer Monat mit viel Vorfreude auf die Adventszeit. Und das habe ich gemacht, gewerkelt und genossen:
- Gerade in der ersten Monatshälfte gab es tolle Sonnenuntergänge zu sehen.
- Kranz mit Moos und verschiedenem Tannengrün gebunden.
- Viele Spaziergänge durch die Dresdner Heide unternommen und durch raschelndes Herbstlaub gelaufen.
- Vorweihnachtlichen Engelreigen aus Herbstschätzen gebastelt.
- Laternenumzug wurde abgesagt, stattdessen die alten Laternenkinder von Oma rausgeholt und auf die Fensterbank gestellt.
- Endlich wurde der Häkelsocken-Adventskalender fertig gestellt und ich durfte meine Lieblingswolle vorstellen.
- Auch durfte ich das gerade neu erschienene Buch "Ein Stück Natur" vorstellen.
- "Einkehr" beim Winzer auf dem Weinberg bei den Elbschlössern. Es gab einen "Heißen Müller-Glühwein" to Go und einen tollen Sonnenuntergang über Dresden.
- Den Eltern mit einem kleinen Adventskalender zum 1. Advent eine Freude gemacht.
Ich wünsche euch eine gemütliche und lichterfunkelnde Adventszeit. Und wenn man nicht unbedingt den sonst üblichen Trubel in der Vorweihnachtszeit braucht und auch in den kleinen Dingen das Glück finden kann, wird es in diesem Jahr bestimmt gar nicht so schlecht werden. Hauptsache wir bleiben gesund!
Ein kleines Glück gab es übrigens heute Morgen, als die Dächer wie mit Puderzucker bestreut und die Straßen und Gassen weiß waren. Die ersten Schneeflocken in diesem Jahr. Wer hätte das gedacht!
Herzliche Grüße. Christine