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24. Oktober 2017

Igelgrüße aus der Küche

Nach einem langen Herbstspaziergang finde ich es besonders schön sich's drinnen auf dem Sofa gemütlich zu machen, Tee oder auch schon eine heiße Schokolade zu trinken und eine Kleinigkeit zu naschen. Und da es mir der Igel in diesem Herbst ja angetan hat, habe ich mich letztes Wochenende darin versucht ein paar Kekse in Form dieses lustigen Gesellen zu backen. 



Der Versuch lag darin mal andere Mehlsorten, wie Teffmehl und Kartoffelmehl, zu verwenden. Für Brote kann man mittlerweile schon einige Rezepte finden, aber für Kekse oder Plätzchenteig schaut es da (noch) nicht so vielfältig aus. 


Daher habe ich einfach mal was ausprobiert und in Anlehnung an einen normalen Mürbeteig folgende Zutaten verwendet: 150 g Teffmehl, 50 g Kartoffelmehl, 100 g zimmerwarme Butter -kann bestimmt auch durch Pflanzenmargerine ersetzt werden-, 40 g Rohrzucker, 1 Ei, 1 Banane (diese sollte sehr reif sein) und Zimt nach Belieben. Alle Zutaten miteinander vermengen und zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und bis zur Weiterverarbeitung ca. 1 Stunde in den Kühlschrank geben. Danach Kugeln formen und in Tropfenform bringen -Teig ergibt ca. 20 Stück-. Im vorgeheizten Ofen bei  180 Grad Ober- und Unterhitze die Igel ca. 20 - 25 min backen. Auskühlen lassen und mit Zartbitterschokolade und Nüssen und Co. verzieren. 



Und wie ihr sehen könnt, habe ich auch mal wieder gehäkelt. Einfach drauf los, weil es in den Fingern gegriebelt hat. Weiß selbst noch nicht genau, was das am Ende werden soll... :-). Momentan warte ich immer noch auf meine bestellte Wolle, um endlich mein neues Projekt anfangen zu können. Diese Woche soll sie aber endlich kommen die kuschelweiche Wolle aus Bella Italia! 



In den letzten Wochen ist bei mir auch ganz viel Herbstpost ins Haus geflattert. Herzlichen Dank ihr Lieben! Es war jedes Mal eine große Freude einen bunten und lieb gestalteten Brief aus dem Kasten zu holen. Es sind auch noch ein paar Igelgrüße raus gegangen bzw. noch unterwegs. 


Liebe Dienstagsgrüße. Eure Christine


2. Februar 2014

Schneemänner in der Box

Es ist schon eine Weile her, dass ich mich mit selbst gemachtem Naschwerk beschäftigt habe. Unser kleiner Bäcker um die Ecke ist halt eine feine und bequeme Sache. Und die vielen Ankündigungen, mal wieder einen Kuchen oder ähnliches zu backen, sind dann schnell über Bord geworfen. Aber heute habe ich ziemlich lange in der Küche gewerkelt und das Projekt "Schneemänner" endlich umgesetzt. Mit richtigem Schnee ist es ja eh nicht mehr möglich. Alles wieder weg!

Bevor heute die kleinen frostigen Freunde als Geburtstagsmitbringsel verschenkt werden (daher sitzen schon alle in der Box), schreibe ich Euch noch schnell das Rezept der Mandarinen-Vanillejoghurt-Muffins auf. Ohne die winterliche Dekoration sind die Muffins auch sehr lecker und schnell zubereitet.



Rezept für 12 Muffins:
- 1 kleine Dose Mandarinen
- 3 Eier
- 150 g Zucker
- 200 g weiche Butter
- 100 g Vanillejoghurt
- 200 g Mehl
- 1/2 Päckchen Backpulver
- 12 Papierförmchen oder Fett fürs Blech

Dekoration Schneemänner:
- Marzipanrohmasse, Lebensmittelfarben
- Zuckerstreusel, Rosinen
- Kuchenglasur 
- Besen: Stielansatz der Physalis, Zahnstocher

1. Backofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vorheizen. 
2. Mandarinen abtropfen lassen und klein schneiden. Eier mit dem Zucker und der Butter verquirlen und anschließend den Joghurt unterrühren und die Mandarinen unterheben. Mehl und Backpulver untermischen. 
3. Teig in die Blechvertiefungen füllen und die Muffins im Backofen (mittlere Schiene) 20-25 min backen.
4. Kopf, Hut und Nase aus Marzipan formen (Nase und Hut vorher mit Lebensmittelfarben einfärben)
5. Kopf auf einen Zahnstocher stecken und in die Glasur tauchen; kurz etwas fest werden lassen und danach Hut, Nase, Augen und Mund anbringen
6. Ausgekühlte Muffins auch mit Glasur versehen, verzieren und Kopf aufstecken
7. Physalisfrucht sauber vom Stielansatz trennen und auf einen Zahnstocher stecken, ggf. festbinden

Habt einen schönen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche. Christine 


4. Dezember 2013

Wintersüppchen

Ein wieder sehr in Mode gekommenes Wintergemüse ist die Rote Bete. Und da sie nicht nur lecker und gesund, sondern auch farblich gut in die Weihnachtszeit passt, habe ich hier das Rezept für Euch.




Zutaten für 4 Personen:

2 EL Olivenöl; 600 g Rote Bete* (geschält und grob gewürfelt);
 250 g Kartoffeln (geschält und grob gewürfelt); 2 Zwiebeln (fein gewürfelt); 1 TL getrockneten Oregano; 400 ml Gemüsebrühe; 100 ml Birnensaft;

200 ml Schlagsahne; Salz und Pfeffer (weißen oder schwarzen aus der Mühle); Garnitur: 80 g Räucherlachs und 20 g Meerrettich oder wahlweise Crème fraîche/Balsamico-Dressing; Brotsterne: Weißbrot; Butter

Das Öl in einem Topf erhitzen. Darin die Rote Bete, die Kartoffeln, die Zwiebel und den Oregano andünsten. Dann die Brühe, den Birnensaft, die Sahne, Salz und Pfeffer hinzufügen und die Mischung zugedeckt bei mittlerer Hitze 25 Minuten kochen lassen. Danach die Suppe mit dem Pürierstab fein pürieren (falls zu dick noch Birnensaft oder Gemüsebrühe dazugeben) und mit dem Räucherlachs und Meerrettich oder nur mit Crème fraîche und Balsamico-Dressing "verzieren". Das Auge isst ja bekanntlich mit.


Mein eigener Tipp: Und wenn das Süppchen zu Weihnachten auf den Tisch kommen soll, kann man als besonderes Highlight in Butter geröstete Brotsterne dazu servieren. Einfach Weißbrotscheiben (vom Vortag) mit einer Plätzchenform ausstechen (in der Adventszeit hat man diese ja eh griffbereit) und in der Pfanne schön goldbraun werden lassen. 

Guten Appetit!


* Rote Bete gibt es in fast jedem Supermarkt (gleich geschält)