13. Dezember 2024

Milchtütendruck Häuser - Postkarte Nr. 13

In diesem Jahr konnte ich nicht anders und musste mich unbedingt beim Adventskalender vom Post-Kunst-Werk anmelden -auch, wenn ich mich im Gegenzug schweren Herzens gegen den Briefumschlagadventskalender von Manu entscheiden musste-. Bei dem Thema „Haus/Häuser“ im Milchtütendruck wollte ich unbedingt dabei sein. 


Von Anfang an war klar, dass es ein Gemeinschaftsprojekt werden wird, da sich auch mein Mann sehr gern künstlerisch betätigt und kreativ einbringt. Nicht die schlechteste Idee, da man gemeinsam einfach mehr schafft und somit (fast) pünktlich fertig wird. Ich muss ja Keinem erzählen, wie voll die Adventszeit immer ist und freie Tage für derartige Beschäftigungen rar sind. 


Projektdaten:
Format: DIN A6 14,8 x 10,5 cm im Hochformat 
Thema: Haus/Häuser
Technik: Milchtütendruck, Hoch- und oder Tiefdruck
Farbe: Paynes Grau (bläuliches Grau) und ggf. eine weitere Wunschfarbe
Material: hochwertige Papiere/ Karton (stabil für Versand)

Wir haben uns für den Tiefdruck und für ein Motiv vor unserer Haustür entschieden. Da sich das Innere der Milchtüte sehr gut zum Einritzen eignet, wird mit verschiedenen, spitzen Gegenständen das gewünschte Motiv aufgezeichnet. 


Auf die fertige Druckplatte wird danach die Farbe aufgebracht und in die Rillen „eingearbeitet“. Zum Beispiel mit einem weichen Tuch in kreisenden Bewegungen, sodass auch die überschüssige Farbe (dort, wo sie nicht bleiben soll) wieder abgenommen wird. 

Vor dem Druck wurde das Papier, in unserem Fall Aquarellpapier, auf beiden Seiten befeuchtet. Auf ein vollständiges „Wasserbad“, so wie es in vielen Anleitungen vorgeschlagen wurde, haben wir verzichtet. 


Und zum Schluss wurde das Papier auf die Druckplatte gelegt -links und rechts noch eine Lage Küchenpapier- und zwischen zwei Platten mit Hilfe der Big Shot -statt einer Druckpresse-  durchgekurbelt. Und endlich war das Motiv aufgedruckt. 


Dann wurden die Drucke noch getrocknet, gepresst, zugeschnitten und auf Pappe geklebt und mit ein paar Zeilen versehen. Ja, ganz schön viel Arbeit… Aber es hat sich definitiv gelohnt. Der kreative Horizont hat sich wieder erweitert, der Briefkasten hielt in der Adventszeit sehr schöne und vor allem unterschiedlichste Postkarten im Milchtütendruck bereit und in der Gruppe 8 fand zusätzlich ein sehr netter Austausch per Mail statt.

Herzliche Grüße. Christine 

7. Dezember 2024

Kiefernzweige vom Waldspaziergang

Am 1. Advent haben wir einen längeren Spaziergang -vorerst gab es statt Schnee nur ein paar frostige Stellen- durch die Heide unternommen. Die Tage zuvor war es sehr stürmisch und so lagen tatsächlich hier und da ein paar Zweige zum Aufsammeln und Mitnehmen am Boden. 

Zu Hause wurden die Kiefernzweige frisch angeschnitten und bekamen zur Auffrischung eine extra Dusche. Ich hoffe sie halten jetzt noch ein wenig durch, wo sie doch jetzt adventlich mit selbst gebastelten Sternen behangen wurden. 

Einer meiner beiden Adventskränze aus Moos, Efeu und Lärchenzweigen hat sich mit einer mittig platzierten Kerze auch dazugesellt. 


Habt eine schöne, lichterfüllte Adventszeit. Natürlich hoffe ich auf etwas Schnee. Ob sich dieser kleine Wunsch wohl erfüllen wird? Liebe Grüße. Christine 

2. Dezember 2024

Adventskalenderzeit - Ein Haus für dich!

Bereits am Sonntag hat die lichterfunkelnde Adventszeit mit dem Anzünden der 1. Kerze und auch die schöne Zeit des Türchen -oder Päckchenöffnens begonnen. Und da man ja bekanntlich für einen Adventskalender nie zu alt ist, habe ich am 30.11. zum Geburtstag einen an die liebste Arbeitskollegin verschenkt -dieses Geburtstagsdatum bietet sich einfach gut dafür an-

Natürlich selbst gewerkelt und wie man sehen kann zum Thema HAUS. Neben vielen eingepackten Überraschungen, gibt es auch einige gefaltete und gestanzte Häuser, die Platz für unförmige Geschenke oder kleine Wichtel* bieten. Durch Zufall bin ich beim Einkaufen sogar auf Adventkalenderzahlen in Hausform getroffen. 

Ein normales Paket wurde passend als HAUS-Kiste umfunktioniert, damit auch alle 24 Päckchen irgendwo schön Platz finden. 

Die aus Pappe zugeschnittenen Giebelseiten wurden mit Fenstern und einer Tür versehen und mit Butterbrotpapier -nun geändert ;-)- beklebt. Und ohne Licht wäre es nur halb so schön und daher kamen noch zwei Lichterketten zum Einsatz. 

Ich wünsche euch weiterhin eine wunderschöne Adventszeit mit vielen kleinen Glücksmomenten und Alltagsfreuden. Habt ihr auch Jemanden einen Adventskalender gewerkelt oder gefüllt oder gar selbst unverhofft einen geschenkt bekommen?

Liebste Grüße. Christine 

* unbezahlte Werbung, da Markenname erkennbar

23. November 2024

Letzte Farbtupfer

Als es am Donnerstag das erste Mal hier im Elbtal geschneit hat, eilte ich auf den Balkon um nun auch die restlichen Pflanzgefäße nach innen zu holen und die letzten drei Ringelblumen abzuschneiden. Erstaunlich, wie lange sie ausgehalten haben. 

Diese stehen nun zusammen mit den neu erworbenen Deko-Häusern auf dem Zinktablett und leuchten mit ihrem satten orange mit den Kerzen um die Wette. 

In der nächsten Woche wird es dann langsam weihnachtlich und die ersten Bastelein für die Adventszeit werden fertig. Blumentechnisch weiß ich noch nicht, was in der Vase landen wird. Vermutlich filigrane Zweige mit ein paar Sternen dran ;-). 

Verlinkt sind die Samstagsblümchen zum Friday Flowerday natürlich wieder hier. Bin gespannt, was ihr so Schönes in dieser Jahreszeit in euren Vasen habt.

Ich wünsche euch ein gemütliches Wochenende. Herzliche Grüße. Christine

Erinnerungen an Südtirol

Südtirol ist immer eine Reise wert und so verbrachten wir dort Ende Oktober wunderschöne und sonnige Herbsttage. Auch der schon lange auf der Wunschliste stehende Ausflug zum Pragser Wildsee erfüllte sich - obwohl dieser so gar nicht in der Nähe vom Hotel lag-.


Ja, ein Geheimtipp ist dieses herrliche Fleckchen Erde nicht, aber der Besuch mit Umrundung des Sees haben sich definitiv gelohnt und werden nicht zuletzt durch die Fotos noch lange in Erinnerung bleiben.


Und so hat die Sagenwelt der Dolomiten auch für diesen magischen Ort eine Geschichte zu erzählen:

"In den Sagen des Reiches Fanes spielt der Pragser Wildsee als "Ort der Verheissung" eine wichtige Rolle. Laut Sage versteckt sich das Volk der Fanes bis zu seiner Wiedergeburt an einem unzugänglichen, unterirdischen Ort. Nur die Tiefe des Pragser Wildsees und der riesige Felsen des Seekofels "Sas dla Porta" gibt ihm Sicherheit. Noch heute öffnet sich in jeder Vollmondnacht das Felsentor "Sas dla Porta", und das Boot mit der Faneskönigin und ihrer Tochter Dolasilla gleitet hinaus auf den See..."


Ein Ort zum Träumen, Innehalten und Verweilen. Und wenn ich noch einmal wieder komme, dann mache ich wohl auch eine Fahrt mit einem dieser alten Holzruderboote.