30. September 2014

Nachricht auf Lieblingsbank - 12tel Blick im September

Jetzt ist es auch am Fotobäumchen herbstlich geworden. Es liegen schon viele Blätter am Boden und es raschelt beim Vorbeigehen. Auch ist es gerade nicht ganz ungefährlich in Gedanken versunken auf dem Bänkchen zu sitzen, da von oben jetzt kleine "stachlige Igel" fallen und durch den Aufprall ihren Inhalt entleeren. 



Schon von Weitem habe ich heute einen Zettel auf meiner Lieblingsbank sehen können und war natürlich auf den Inhalt gespannt. Zunächst dachte ich an eine Einladung vom Winzer zur Weinverkostung. Aber leider ist es noch nicht soweit. 


Stattdessen war es ein ganz liebevoll geschriebener und bebilderter Zettel, dass der Kater Findus schon seit mehreren Tagen vermisst und gesucht wird. Und da ich selbst mal einen weggelaufenen Kater hatte, kann ich den "Steckbrief" natürlich sehr gut verstehen. Ich drücke mal die Daumen, dass die Besitzer ihr Kerlchen bald wieder bei sich haben.


Aber nun zum eigentlichen Thema: Der Baum, mein Fotomotiv im Weinberg, hat schon reichlich Blätter gelassen, so dass die kleine Kapelle schon wieder ein wenig sichtbar wird. Wer mag und die Kapelle nirgends entdecken kann, kann sich *hier* die Fotos der Vormonate noch einmal anschauen.


Ich wünsche euch einen kuschligen, letzten Septemberabend - zumindest für dieses Jahr. Bei mir werden jetzt die gesammelten Maronen im Backofen geröstet. Mal schauen, ob es gelingt ;-). Ein paar mehr als auf dem Bild sind schon zusammen gekommen!

Liebe Grüße. Christine

23. September 2014

Mr. & Mrs. Lampion

Beim letzten Friday Flowerday haben sich ja schon ein paar Lampions als schmückendes Beiwerk auf die Fotos geschlichen. Und heute kommt nun die geballte Ladung ORANGE! Ich muss ja ehrlich sagen, dass orange sonst überhaupt nicht meine Farbe ist und ich absolut nichts -mir fällt wirklich nichts ein- in diesem Farbton besitze. Meine Vorlieben liegen da eher bei Beige- und Brauntönen. Aber bekanntlich macht es ja die Mischung aus. Und der Herbst wäre kein Herbst, wenn es nicht auch ein wenig bunt zugehen würde.

Heute zeige ich euch meine Herbstdeko für den Couchtisch und was man alles so mit den herbstlichen Fundstücken anstellen kann. 


Gesammelte Kastanien -ich komme einfach an keinem Kastanienbaum vorbei, ohne mich nach den kleinen, runden Handschmeichlern zu bücken- und Eicheln dekoriere ich sehr gern in zylindrischen Glasgefäßen. Dieses Jahr habe ich auch die getrockneten Lampions in eine Glasschale gefüllt und mittig zwei Teelichtgläser gestellt. Eine ganz einfache und schlichte Deko. 



Wenn man lieber Stumpenkerzen mag oder keine Lampions zur Hand hat, kann man auch zwei verschieden große Glasgefäße ineinander stellen. Möglichst so, dass ein Zwischenraum bleibt, in welchen Kastanien, Eicheln oder Blätter gefüllt werden können. In den Innenraum kommt nun eine große Kerze und fertig ist das Herbstlicht. 




Die Idee der Lampionlichterkette ist nicht neu und einige von euch kennen sie bestimmt schon. Aber sie ist immer wieder schön. Ich habe mir die Idee vor vielen Jahren auf einem Bastelnachmittag abgeschaut. Eine normale Lichterkette wird ohne viel Aufwand mit den leuchtenden Lampionfrüchten bestückt. 



Gerade an kalten und regnerischen Herbsttagen sorgen die Lichtergläser und die Lampionlichterkette für ganz viel Gemütlichkeit. 



Und meine ganz persönlichen Lieblinge sind Mr. & Mrs. Lampion, die ich einfach so aus einer Laune heraus gebastelt habe. Mrs. Lampion mit modischem Umhang und Hütchen aus einer Buchenecker. Und Mr. Lampion mit Schlips und Eichel-Baskenmütze. Da er mit seinen klumpigen Kastanienlatschen ganz schön wacklig auf seinen Zahnstocherbeinchen war, hat er nach dem Fotoshooting auch noch ein paar schicke Eichelschuhe bekommen.



Ganz nach dem Motto "Den Herbst dekorieren" suche ich mir jetzt noch ein paar Ecken, die ein wenig Herbstdeko vertragen können, verlinke mich vorher noch schnell beim *Creadienstag* und schicke euch ganz liebe und sonnige Herbstgrüße. 

Eure Christine

12. September 2014

Herbstliche Einstimmung - Friday Flowerday No. 8

Erste gefärbte Blätter, vom Baum fallende Kastanien und Eicheln, Waldpilze in Hülle und Fülle, steigende Drachen auf den Elbwiesen und schon gut besuchte Besenwirtschaften konnte ich vergangenes Wochenende auf meinen Spaziergängen beobachten. Genügend Anzeichen, dass der Herbst in großen Schritten naht, ja eigentlich schon mit beiden Füssen in der Tür steht. 



Ich selbst habe mich auch schon herbstlich eingestimmt und einige Kastanien, getrocknete Lampionfrüchte und Zierkürbisse hier und da in der Wohnung verteilt.

Dieses Jahr sind die meisten Zierkürbisse auf dem Erdhügel im Garten der Eltern besonders üppig gewachsen. Fast schon kleine Melonen konnten geerntet werden. Ich durfte mir die Schönsten aussuchen, um sie für meine Deko- und Bastelzwecke zu verwenden. 


Einige Exemplare habe ich ausgehöhlt, mit Steckmasse gefüllt und mit gelben Blumen (Sonnenhut, Mädchenauge, Herbst-Chrysanthemen und einer Art Mini-Sonnenblume) sowie Blättern vom wilden Wein bestückt. 




Für Sonnenhut & Co. gibt es heute also eine Kürbisvase mit Deckel. Ob ihr auch schon herbstlich eingestimmt seid, werde ich ja gleich beim Friday Flowerday sehen oder auch lesen.

Liebste Grüße und ein schönes Wochenende.
Christine

26. August 2014

Mini-Zuckertütenbaum - DIY zum Schulanfang

Hallo an Alle, dieses Wochenende ist es bei uns soweit und aus vielen kleinen Kindergartenkindern werden endlich große Schulkinder ;-). Auch ich bin zu einer Schuleinführung eingeladen und freue mich schon sehr den Tag der Tage meines Patenkindes begleiten und miterleben zu dürfen.




Natürlich gibt es von der Tante die viel und gern bastelt neben dem eigentlichen Geschenk auch einen kleinen Mini-Zuckertütenbaum. Sozusagen als passenden Ersatz und kindgerechte Variante anstelle eines Blumenstraußes. 

Materialien:
  • Scrabbooking Paper in verschiedenen Farben
  • Leim oder beidseitiges Klebeband
  • Schere, Geschenkband
  • Buchstabenstempel oder schwarzen Stift
  • einfache Glasvase, Zweige
  • Füllmaterial für die Mini-Zuckertüten (hier eignen sich kleinteilige Sachen wie Spitzer, Radiergummi, Heftklammern, kleine Buntstifte, etc.)
  • Süßigkeiten

1. Basteln der Zuckertüten: Mit einer angefertigten Schablone habe ich mir die Umrisse auf das ausgesuchte Scrabbooking Paper übertragen. Ausgeschnitten, an den gestrichelten Linien gefaltet und die vier Seiten mit dem beidseitigen Klebeband über den zusätzlichen Streifen verbunden. Wem das zu zeitaufwendig oder zu viel Fummelei ist, kann auch normale Spitztüten rollen und kleben. 



2. Jedes Zuckertütchen bekommt nun einen Buchstaben. Hier ein beliebiges Wort zum Thema Schulanfang aussuchen, auf weißes Papier stempeln (oder mit einem schwarzen Stift schreiben) und auf die Tüten kleben. Damit das Geschenk noch persönlicher wird, ist auch der Name des Schulanfängers/ der Schulanfängerin ideal geeignet.




3. Nun kommt der lustige Teil - das Befüllen der Tütchen. Ist alles verstaut (viel geht ja nicht hinein) die Zuckertüten mit Geschenkband verschließen und zum Aufhängen mit einer Schlaufe versehen.


4. Die Zweige ohne Grünzeug in die Glasvase stellen. Beim Möbelschweden gab es eine sehr preiswerte Variante. Die Vase ist ja nur Beiwerk und soll ja schließlich nicht teurer sein als das Geschenk! Da meine Zweige ohne Wasser auskommen, habe ich die Vase schichtweise mit Süßigkeiten gefüllt. 

5. Jetzt noch alle Tütchen aufhängen und fertig ist der Mini-Zuckertütenbaum in der Blumenvase. 


Heute habe ich mein Projekt der letzten Tage wieder mit dem Creadienstag verlinkt. Bin gespannt, ob hier auch die ein oder andere kreative Idee zum Thema Schulanfang dabei ist.

Und wenn ihr Lust habt noch mehr selbst gebastelte, genähte oder anderweitig kreative Schultüten anzuschauen, könnt ihr auf dem Blog By Sumpfhuhn vorbeischauen. 


Liebe Grüße. Christine

22. August 2014

Lieblingsblume aus Kindertagen - Friday Flowerday No. 7

Heute gibt es bei mir den Friday Flowerday mal an der frischen Luft. Zumindest für die Fotos! Später kommt das frisch gepflückte Sträußchen aus dem Garten der Eltern natürlich mit nach drinnen. 


Dieses Mal konnte ich mich nicht für den passenden Hintergrund entscheiden. Aber auch des Windes wegen bin ich mit meinen Blümchen noch einmal umgezogen. Zum Glück liegen zwischen dem Steinhaufen und der alten Schuppenwand nur wenige Schritte.



Als Kind habe ich die Cosmea (auch als Schmuckkörbchen bekannt) unheimlich gemocht und zu meiner Lieblingsblume auserkoren. Auslöser war wohl ein Blumenmemory. Ich war immer sehr glücklich, wenn ich diejenige war, die das Pärchen mit der Cosmea ausfindig machen und für sich gewinnen konnte. 


Wenn ich jetzt noch einmal darüber nachdenke, wird es wohl die Farbe (welches Mädchen mag kein rosa bzw. pink) und die Form (so wie man als Kind auf einfache Art und Weise eine Blume malt) gewesen sein, warum ich damals die Cosmea zur Lieblingsblume gewählt habe. 


Nun schicke ich die Schmuckkörbchen zu Holunderblütchen und an euch alle blumige Freitags- und Wochenendgrüße. Macht´s gut und bis bald. 
Christine