22. August 2014

Lieblingsblume aus Kindertagen - Friday Flowerday No. 7

Heute gibt es bei mir den Friday Flowerday mal an der frischen Luft. Zumindest für die Fotos! Später kommt das frisch gepflückte Sträußchen aus dem Garten der Eltern natürlich mit nach drinnen. 


Dieses Mal konnte ich mich nicht für den passenden Hintergrund entscheiden. Aber auch des Windes wegen bin ich mit meinen Blümchen noch einmal umgezogen. Zum Glück liegen zwischen dem Steinhaufen und der alten Schuppenwand nur wenige Schritte.



Als Kind habe ich die Cosmea (auch als Schmuckkörbchen bekannt) unheimlich gemocht und zu meiner Lieblingsblume auserkoren. Auslöser war wohl ein Blumenmemory. Ich war immer sehr glücklich, wenn ich diejenige war, die das Pärchen mit der Cosmea ausfindig machen und für sich gewinnen konnte. 


Wenn ich jetzt noch einmal darüber nachdenke, wird es wohl die Farbe (welches Mädchen mag kein rosa bzw. pink) und die Form (so wie man als Kind auf einfache Art und Weise eine Blume malt) gewesen sein, warum ich damals die Cosmea zur Lieblingsblume gewählt habe. 


Nun schicke ich die Schmuckkörbchen zu Holunderblütchen und an euch alle blumige Freitags- und Wochenendgrüße. Macht´s gut und bis bald. 
Christine

21. August 2014

Eine runde Sache - 12tel Blick im Juli & August

Es ist wieder Zeit für einen Besuch am Weinberg. Zeit die Blicke schweifen zu lassen und Zeit sich in Ruhe nach Veränderungen am Fotobäumchen umzuschauen. Im Juli habe ich zwar auf die Schnelle ein Foto von der Edelkastanie gemacht, jedoch gab es ausnahmsweise mal keinen extra Post. 



Daher habe ich mir im August besonders viel Zeit genommen, ein kleines Päuschen auf der Bank genossen und wieder viele wunderbare - diese Mal vor allem "runde Dinge" - entdecken und fotografieren können. 


Meine Beobachtungen (immer von links nach rechts):

1. Blick in die entgegengesetzte Richtung vom 12tel-Blick Motiv. Irgendwie ist der Himmel in diese Richtung immer viel interessanter...
2. Die runden und vor allem sehr stacheligen Früchte der Esskastanie sind zum Vorschein gekommen.
3. Ich hatte ja schon erzählt, dass ich bei meinen Besuchen immer andere Blumen an den Wegrändern und zwischen den Weinstöcken entdecken kann. Die Blume des Monats ist dieses Mal die Sonnenblume.


4. Links und rechts vom Fotobaum führt jeweils eine kleine Treppe zu einem Podest. Die rund geschwungenen Enden vom Geländer hatte ich bisher noch nicht wahr genommen.
5. Der Wein schaut schon gut aus, brauch aber noch ne Weile...
6. Ein dickes, rundes Bienchen hat beim Versuch einer Makroaufnahme ziemlich lange still gesessen.
7. Meine Lieblingsbank unter´m Fotobaum.
8. Wenn man genau hinschaut, sieht man im Weinberg die vielen Sonnenblumenköpfe zwischen den Weinreben emporragen. 

Und hier noch die bereits versprochene Gegenüberstellung der bisherigen Monate Februar bis Juli.



Jetzt fehlt nur noch die Verlinkung mit der "12tel-Blick-Galerie" von Tabea. An dieser Stelle "Danke" für das tolle Projekt. Es macht jedes Mal unheimlich viel Spass.

Liebe Grüße. Christine

15. August 2014

Sind die nicht schmuck? - Friday Flowerday No. 6

Hallo ihr Lieben, mit der Schmucklilie habe ich mir noch einmal nach meinen Vorstellungen etwas Summerfeeling auf den Schreibtisch geholt. Allerdings konnte ich mich nicht entscheiden, ob es nun blaue oder doch lieber weiße Blümchen sein sollen. Ihr habt sicher nichts dagegen, wenn ich euch beide Varianten zeige.



Kurze, weiße Blütenstängel (Variante 1) in einer als Vase umfunktionierten Salatdressingflasche. Ein Band und zwei Muscheln um den Flaschenhals gebunden und schon ist die maritime Note fertig.



Lange, blaue Blütenstängel (Variante 2) in einer schlichten Glasvase. Und ein Fisch hat sich auch schon wieder auf´s Foto geschummelt ;-). Gesammelte Steine, die besonders gut in einer Dekoschale in Fischform zur Geltung kommen.


Ob selbst gepflückt, geschenkt bekommen oder gekauft, ein paar Blumen um sich zu haben und sich daran zu erfreuen, ist doch etwas so Wunderbares. Noch mehr blumige Freitagsgrüße könnt ihr *hier* finden. 

Habt einen guten Start ins Wochenende und bis bald. Christine

29. Juli 2014

Strandmitbringsel - DIY Muschelwindlichter

Hallo, da bin ich wieder... Bevor ich euch meine Strandmitbringsel aus dem Urlaub und ein neues DIY für anhaltendes Sommerfeeling für zu Hause zeige, möchte ich mich für die vielen, lieben Worte und Reaktionen zu meinem Memoboard aus Treibholz bedanken. Ich habe mich riesig über jeden einzelnen Kommentar gefreut! 


Am Strand von St.-Peter-Ording konnte ich es natürlich nicht lassen und habe neben den "normalen Muscheln" auch einige der dort auffindbaren, schwertförmigen Muscheln gesammelt. Ein wenig Sand für Dekozwecke habe ich auch eingepackt. Ich nehme eigentlich schon immer von jedem Urlaubsstrand eine "Sandprobe" (manchmal fällt diese auch größer aus) mit nach Hause. 



1. Zuerst habe ich die Muscheln getrennt und die Hälften mit Heißkleber um leere, gesäuberte Honiggläser fixiert. Dabei möglichst kleine Abstände gelassen, damit später beim Anzünden des Windlichtes schöne Lichtreflexe entstehen. 

2. Nun etwas Sand in die Gläser füllen und die Teelichter mittig reinstellen.


3. Damit es noch hübscher und maritimer wird, habe ich eine Kordel um das Glas gebunden und daran kleine Papierfische gehängt. In meinem Fall habe ich die Fischform auf "Farbproben/Farbbeispielkarten" (aus dem Baumarkt) gezeichnet, ausgeschnitten, gelocht und jeweils mit einem Eylet (Öse) versehen. Wer mag kann die Fische noch mit einem weißen Stift beschriften. Ich habe mir die Wortpaare *Summer - Time* und *Beach - Feeling* ausgesucht. 



So habe ich mir ein kleines Stück vom Urlaub mit nach Hause genommen und kann beim Betrachten der Muschelwindlichter an die schönen Tage am Strand zurückdenken.


Ich wünsche euch einen tollen und kreativen Dienstag. Beim Projekt *creadienstag* könnt ihr nach Herzenslust stöbern und ganz viele kreative Sachen entdecken. Vorbeischauen lohnt sich.

Liebste Grüße. Christine

8. Juli 2014

"Ins Netz gegangen" - DIY Memoboard aus Treibholz

Moin, Moin! Auf viel Sonne folgt meistens auch Regen. Immer nur Sonne muss ja auch nicht sein ;-)! Oder? Für mich kann es zwar nie genug Sonnenschein und Wärme geben, aber so ein trüber Tag darf auch mal sein und gehört zu einem Nordseeurlaub irgendwie dazu. 

Wenn es mal wieder richtig geregnet und gestürmt hat, kann man am Strand oder auch am Deich wirklich schöne Dinge finden. Neben Muscheln und Steinen ist im Sommer Treibholz eines meiner liebsten Sammelobjekte. 

Und da ich fleißig gesammelt habe, gibt es heute ein hoffentlich gut erklärtes und bebildertes DIY für euch.


"Atempausen sind wie Inseln im tosendem Meer des Lebens." S.A. Willoughby Duffield

Für das Memoboard "Ins Netz gegangen" braucht ihr vier halbwegs gerade Treibholzstöcke, vier kleine Nägel, zwei Bilderhaken und Kordel bzw. festeren Strick. Ob ihr es glaubt oder nicht, den von mir verwendeten dünnen, weißen Strick hat es auch mit an Land gespült! Wie gesagt, man kann viel finden... 



Die blauen Klammerfische aus Holz sind gekauft. Aus Buntpapier bzw. stärkerem Tonkarton und Wäscheklammern sind diese aber auch ganz schnell selbstgebastelt und können auch ohne Board, z.B. als mediterraner Zettel-oder Sprüchehalter zum Einsatz kommen. 

Weiter unten zeige ich euch dann noch meine Variante der selbstgemachten Klammerfische, aber jetzt kommt erst einmal die Anleitung für das Memoboard. 

1. Schritt:
Entsprechend der gewünschten Größe vom Memoboard sucht man sich vier längere und möglichst gleich starke (sieht harmonischer aus) Treibholzstöcke aus. Um nicht haufenweise Treibholz mit nach Hause zu schleppen, am besten vor Ort probieren, welche Stöcke zusammenpassen und sich später gut miteinander verbinden lassen. 

2. Schritt:
Für einen festeren Halt des Rahmens wird das in den Ecken übereinanderliegende Treibholz durch Nägel fixiert. Bei diesem Schritt am besten helfen lassen, da das Treibholz sehr fest ist und man leicht abrutschen kann. Die Länge der Nägel so wählen, dass beim Wenden des Rahmens auf der Vorderseite kein Nagel bzw. Bohrloch zu sehen ist. Bevor der Rahmen gewendet wird, werden zum Aufhängen noch zwei Bilderhaken (eine andere Bezeichnung fällt mir an dieser Stelle nicht ein, aber ihr seht ja auf dem Foto, was ich meine) an der Rückseite befestigt. 



3. Schritt:
So nun ist der schwierigste Teil geschafft und der Rahmen kann auf die "Schauseite" gedreht werden. Jetzt kommt die Kordel bzw. der Strick zum Einsatz. Diese(n) so um den Treibholzrahmen "wickeln", damit es ein Netz ergibt und so ausschaut, als ob der Rahmen nur durch den Strick zusammengehalten wird. 

4. Schritt:
Jetzt nach Lust und Laune mit Postkarten, Urlaubsfotos oder euch am Herzen liegenden Dingen dekorieren. Auch ohne die Klammerfische bekommen die genannten Sachen durch das gespannte Netz Halt.

Und wer von euch noch Lust auf "Fische basteln" hat, kann sich in Schritt 5 - 6 noch meine Ideen vom Klammerfisch anschauen.


5. Schritt:
Um keine Landkarte zerschneiden zu müssen, habe ich mir den südlichen Teil von Florida (ein Fleckchen mit persönlichem Bezug, da ich mal kurze Zeit da gelebt und gearbeitet habe) auf Fotoglanzpapier kopiert. 

6. Schritt:
Mit Hilfe von Schablonen habe ich dann die Fische übertragen, ausgeschnitten und auf der Rückseite Mini-Holzklammern mit Heißkleber befestigt. 

Allen, die ihren Urlaub noch vor sich haben oder gerade im Urlaub sind, wünsche ich erholsame und sonnige Tage. Lasst die Seele baumeln und geniesst eure Atempause vom Alltag.

Liebste Grüße. 
Christine

PS.: Meinen heutigen Beitrag habe ich mit *Creadienstag* verlinkt. Hier kann jeder seine kreativen Dienstagsprojekte vorstellen. Schaut doch mal vorbei...